H. Rufledt, H. Vogt - Alisik (Winter) (02)

Verlag: Carlsen Comics
Seiten: 92

Warum dieses Buch: Der erste Band hat mir so gut gefallen, dass ich den zweiten gleich kaufen musste, als ich ihn in einem kleinen Comicgeschäft in der Stadt gesehen hab...

Das sagt der Klappentext: Alisik kommt dem Geheimnis ihrer Identität ein gutes Stück näher, als sie mit Ruben in das Wohnhaus eines untergetauchten Bauunternehmers eindringt. Ein gutes Stück näher kommen auch die Bagger auf dem alten Friedhof, die gnadenlos die Gräber zerstören. Für die Postmortalen beginnt ein Rennen gegen die Zeit, wenn sie nicht endgültig von dieser Welt verschwinden wollen.

Das sage ich: Na, dass Alisik dem Geheimnis ihrer Identität in diesem Band "ein gutes Stück näher" kommt, wie es der Klappentext behauptet, kann ich jetzt nicht so bestätigen. Ich finde eigentlich, dass in diesem Band relativ wenig passiert.

Trotzdem liebe ich den zweiten Band Winter genauso wie den ersten! Das liegt vor allem an den wunderbaren Zeichnungen, die eine wahnsinnige Stimmung vermitteln. Ich hege den Verdacht, dass mir dieser Comic auch gefallen würde, wenn die Sprechblasen nur mit Sonderzeichen gefüllt wären...

Aber nicht, dass hier jemand denkt, die Geschichte wäre langweilig! Die Welt, in der Alisik sich zurecht finden muss, die Figuren, die sie auf dem Weg begleiten, sind ebenso bezaubernd wie die Bilder. Auch wenn nicht besonders viel passiert, erhält der Leser neue Informationen über die Nebenfiguren und auch über Alisik selbst. Der Schluss ist ganz gemein, denn - so viel sei verraten - es ist ein schlimmer Cliffhanger, der eine der süßen Nebenfiguren betrifft.
Kurz gesagt: Band 2 macht Lust auf Band 3, man will wissen, was es mit Alisiks Vergangenheit auf sich hat und wie es mit Rubens Zukunft aussieht...



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