Wie war nochmal... Caragh O'Brien - Die Stadt der verschwundenen Kinder

Weil ich ja gerade Teil zwei der Birthmarked Trilogie von Caragh O'Brien lese, mache ich mir so meine Gedanken zum ersten Teil.
Gut, es ist zwar noch nicht lange her, dass ich die Stadt der verschwundenen Kinder gelesen hab, aber trotzdem möchte ich für mich und für die Allgemeinheit meine Leseeindrücke festhalten. Vor allem weil diesem Teil ja noch zwei Teile folgen, über die ich schreiben möchte.

Also:

Verlag: Heyne
Seiten: 461

Warum dieses Buch: Ich gestehe, ich war unterwegs und hatte meine aktuelle Lektüre zuhause vergessen, wie so oft. Aber ich wollte nicht schon wieder Geld für Bücher ausgeben und hab mir darum eines aus der Abverkaufsabteilung geschnappt. Da ich aber gleich im Geschäft angefangen habe, es zu lesen und gemerkt hab, dass das gerade gar nicht zu meiner Stimmung passt, musste ich ein anderes nehmen. Die Stadt der verschwundenen Kinder war einfach nur das geringste Übel, sozusagen. Ich fand weder das Cover besonders ansprechend, noch den Klappentext sehr aufregend. Und nach dem ersten Satz hätte ich es beinahe auch wieder zurück gelegt. Ein Glück, dass ich das nicht getan habe!

Das sagt der Klappentext: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an den Mauern der Stadt abgegeben werden. So lautet das uralte, unbarmherzige Gesetz. Doch was verbirgt sich dahinter? Für die junge Gaia gibt es nur einen Weg, das herauszufinden: Sie begibt sich heimlich in die verbotene Stadt.


Das sage ich:


 So langweilig der Klappentext eigentlich ist, so spannend war das Buch!! Die Stadt der verschwundenen Kinder hat mich richtig gehend gefesselt. Ich musste mir sogar an einem Sonntag den Wecker stellen, damit ich vor dem Freitzeitstress noch zum Lesen komme! Also für die Spannung gibt es schon mal volle Punktzahl!

Die Idee gefällt mir auch und auch die Hauptfiguren waren sympathisch und nicht oberflächlich dargestellt. Höchstens ab und an etwas zu mutig....glaube ich mich jedenfalls erinnern zu können. Was mir definitiv im Gedächtnis geblieben ist, ist, dass diese DUMME KUH von einer Protagonistin ständig Dinge tut, die sie in Schwierigkeiten bringen. Ich weiß noch, wie ich hinter dem Buch saß und nur "nein! neinnein! neeein tu das jetzt nicht!!!" geschrien hab. (ich weiß, das tu ich oft...). Da ebensolche Aktionen aber einen wesentlichen Teil der Spannung ausmachen, würde ich diese Tatsache jetzt nicht negativ bewerten.

Besonders ergreifend fand ich die Darstellung der Beziehung von Gaias Eltern. (vorsicht, Kitsch und Schmalz!) Obwohl ihr Leben nicht perfekt ist, halten die beiden zusammen und schaffen ihrem einzigen übriggebliebenen Kind ein kuschelig bequemes Zuhause und bieten ihm so viel Harmonie wie nur möglich. Sie wissen, wan der andere Ruhe braucht und nehmen besagtes quengelndes Kind dann mit auf einen Spaziergang, oder wohin auch immer. Hach. Sehr romantisch ,wirklich!

Ich bin schon sehr gespannt wie der nächste Teil nun weitergeht.

Die Stadt der verschwundenen Kinder bekommt von mir volle Punktzahl!


Kommentare